Sprachtherapie in der Neuropädiatrie – Pragmatische Störungen nach Schädelhirntrauma (SHT) im Kindes-und Jugendalter

Fachartikel

“Das Schädelhirntrauma (SHT) ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter und geht häufig mit Einschränkungen in der sozialen Teilhabe einher.
Diese resultieren aus Störungen an der Schnittstelle von kognitiven (u. a. exekutiven) Kompetenzen und der Fähigkeit, Sprache in sozialen Kontexten situationsangemessen zu verwenden und zu verstehen.
Die genannten Beeinträchtigungen können auf die diffusen und multiläsionalen Schädigungsmuster zurückgeführt werden, die für SHT typisch sind. Nach einem SHT sind insbesondere die pragmatischen Fähigkeiten in der Kommunikation betroffen.
Eine Schlüsselfunktion für eine gelungene Rehabilitation und eine funktionierende Teilhabe sind jedoch intakte pragmatische bzw. soziokommunikative Fähigkeiten.
Im Beitrag wird ein Überblick über Sprachstörungen nach SHT im Kindes- und Jugendalter gegeben.
Dabei wird besonders auf die sozio-kognitiven Störungen bei Jugendlichen eingegangen.
Mit der Vorstellung des „La Trobe Communication Questionnaire“ (LCQ) wird ein Fragebogen für die multiperspektivische Beurteilung des Gesprächsverhaltens vorgestellt.
Anhand eines Fallbeispiels werden konkrete Empfehlungen für die sprachtherapeutische Praxis gegeben.”

Quelle: researchgate.net

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