Sprachabbau bei Demenz – ein Thema für die Sprachtherapie?

Fachartikel

In diesem Beitrag geht es um die Frage der Indikation einer logopädischen
Intervention bei beginnender Demenz. Die Frage wurde bisher akademisch diskutiert; die Differenz der Position von „nicht indiziert“ über „nur in Ausnahmefällen indiziert“ bis zu „in jedem Einzelfall zu prüfen“ ist letztlich erklärbar durch implizite Prämissen zum Selbstverständnis des Faches Logopädie. Wenn der Auftrag der Logopädie eher strukturell-linguistisch verortet wird, werden einer Intervention, die „wirksam“ sein soll, weniger Chancen eingeräumt. Wenn der Auftrag der Logopädie auch Management der Kommunikationskooperation und Aufrechterhaltung des Selbstwertes und der Teilnahme ist, ist Logopädie gefragt und muss „wirksam“ kontextbasiert definiert werden. Wir betonen hier den letzteren Aspekt.

Die theoretische Diskussion des Themas wird belebt durch das Votum aus der Praxis: Unsere Befragung von Logopädinnen aus der Deutschschweiz ergibt, dass für Logopädinnen, die im Kontext Geriatrie arbeiten, das Thema relevant und die Logopädie zuständig ist. Die Praktikerinnen sind bereit, ein hohes
Engagement in die konzeptionelle Weiterentwicklung zu investieren. Die Problematik der „Wirksamkeit“ ist auch ein Thema der Praxis.

Weitere Informationen gibt es unter dem nachfolgendem Link.

Quelle: hfh.ch

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