Modellorientierte Diagnostik bei Defiziten in der phonologischen Bewusstheit

Facharbeit

Im Rahmen der phonologischen Defizit-Hypothese wird postuliert, dass Lese Rechtschreib-Störungen bei Kindern aus einem Kerndefizit der phonologischen Informationsverarbeitung resultieren. Studienbefunde deuten darauf hin, dass Beeinträchtigungen in der phonologischen Bewusstheit bei Kindern mit Entwicklungsdyslexie auf differenzielle Störungsursachen auf der phonologischen Ebene zurückzuführen sind.

Im vorliegenden Beitrag wird auf der Grundlage eines kognitiv neuropsychologischen Sprachverarbeitungsmodells erläutert, welche Verarbeitungsmechanismen und kognitiven Komponenten bei Aufgaben zur phonologischen Bewusstheit involviert sind.

Die modellorientierte Diagnostik basiert auf diesen Modellannahmen und stellt ein Verfahren zur Beurteilung der individuellen Kompetenzen in der phonologischen Bewusstheit dar.

Anhand eines Fallbeispiels wird beschrieben, wie mit Hilfe des modellorientierten Verfahrens funktionale Defizite phonologischer Teilsysteme eingegrenzt und interpretiert werden können.

Dieses diagnostische Vorgehen stellt ein wesentliches Instrument zur Entwicklung einer individuellen und störungsspezifischen
Intervention dar.

Quelle: sprachtherapie-aktuell.de

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