„Wortschatzsammler“ und „Wortschatzfinder“

Fachartikel

„Wortschatzsammler“ und „Wortschatzfinder“:
Effektivität neuer Therapieverfahren bei lexikalischen Störungen im Vorschulalter

Ziel jeder Wortschatztherapie ist es, Generalisierungseffekte auf ungeübtes Material zu erlangen. Nach aktuellem Wissensstand sind die erzielten Generalisierungseffekte nicht ausreichend (Glück, 2003).
Aufgrund dieses Ergebnisses haben Motsch und Mitarbeiter ein neues Konzept („Wortschatzsammler) für semantisch- lexikalische Störungen entwickelt und evaluiert.

Anders als bei der „klassischen“ Elaborationstherapie (Erarbeitung von semantischen Feldern), werden dem Kind bei dieser Therapie Strategien zur Wortschatzerweiterung, Wortspeicherung und zum Wortabruf vermittelt. Mit dieser Strategietherapie lernt das Kind seine lexikalischen Lücken zu erkennen und mit diesen umzugehen.

Der folgende Link führt zu einer durchgeführten Vergleichstudie von Motsch, H. Und Ulrich, T., die die Therapieerfolge der klassichen Elaborationstherapie und der Strategietherapie „Wortschatzsammler“ gemessen haben.

 

Eine interessante pdf-Datei auch für die Logopädie.Klicke hier, um auf die Website zu gelangen

 

Quelle: www.hf.uni-koeln.de

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