Sprachverständnis im Kleinkind- und Kindesalter

Fachartikel

Diagnostische und therapeutische Aspekte

Die Kompetenz zu verstehen entwickelt sich schon früh. Sie nimmt bei der Entdeckung der Sprache eine entscheidende Rolle ein. Wenn ein Kind Schwierigkeiten hat, Sprache zu verstehen, bleibt es auf nonverbale Informationen, die sich aus der Situation ergeben, angewiesen. Es versucht die anwesenden Menschen und Gegenstände so miteinander in Beziehung zu bringen, wie es ihm logisch erscheint, um zu Bedeutung zu kommen. Es kann sich nicht vom Hier und Jetzt lösen und mittels Sprache Bezüge zu Morgen oder Gestern, der abwesenden Großmutter oder der Spielgruppe vom Nachmittag herstellen. Wird die Sprache dann bei guten auditiven Wahrnehmungsleistungen dennoch scheinbar erworben, bleibt sie oberflächlich und wenig flexibel und wird in der Regel dazu verwendet, das was im Moment passiert, verbal zu begleiten. Die Schwierigkeiten Sprache zu verstehen behindern das Kind in vielen anderen Entwicklungsprozessen, was zu zusätzlichen Störungen führt. Im frühen Spracherwerb drückt sich dies im Ausbleiben von sprachlich-kommunikativer Aktivität aus. Das Kind beginnt in der Folge nicht, bzw. erst spät zu sprechen. Dem Sprachverständnis kommt dadurch im frühen Spracherwerb eine Schlüsselfunktion zu (Zollinger 1995, Bishop 1997), denn Kommunikation kann nur mit guten Verstehenskompetenzen erfolgreich funktionieren. In der Diagnostik und der Therapie muss diesem Aspekt Rechnung getragen werden.

Im Artikel werden diagnostische und therapeutische Aspekte dabei beschrieben.

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Quelle: logopaedieschweiz.ch

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