Sprachtherapie bei Multipler Sklerose

Fachartikel

Multiple Sklerose stellt die häufigste entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems dar. Es kommt zur Demyelinisierung der Nervenbahnen, wodurch die Nervenleitfähigkeit, also die Informationsweitergabe, reduziert wird.

Da es sich um ein hochgradig heterogenes Krankheitsbild handelt, ist die Diagnostik ein entscheidenden Baustein für die weiterführende Intervention. Je nach Lokalisation der Herde im Nervensystem kommt es zu spezifischen Funktionsbeeinträchtigungen. Somit lässt sich auch die hohe Variabilität der Symptome und Schweregrades erklären. Es können Dysarthrien, neurogene Dysphagien, Aphasien und kognitive Dysphasien auftreten.

Aufgrund der Tatsache, dass MS ein sehr heterogenes Krankheitsbild mit sich bringt, gibt es keine spezifizierten Therapieverfahren. Folglich werden Methoden der Neuropsychologie, Dysarthie-, Aphasie- und Dysphagietherapie angewendet.  In dem Artikel werden zwei Vorgehensweisen hinsichtlich der Therapie thematisiert. Zum einen gibt es das symptomorientierte Training und das umgekehrt symptomorientierte Training. Ersteres fokussiert sich auf die (Re-) Aktivierung verlorener Funktionen und letzteres auf einen Funktionserhalt, wenn es bereits zu irreversiblen Funktionsverlusten gekommen ist.

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Quelle: researchgate.net

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