Spracherwerb bei Kindern mit Cochlea-Implantat im Vergleich mit normal hörenden Kindern

Fachartikel

Die CI-Implantationen nahmen in den letzten Jahren, aufgrund des technischen Fortschrittes stetig zu und gewinnt somit in der Forschung an Bedeutung.

In dieser Studie wurden 22 Kinder, die zwischen ihrem ersten und dritten Lebensjahr ein CI implantiert bekommen haben, mit 22 normal hörenden Kindern hinsichtlich ihres Spracherwerbs verglichen.

Die Studie nahm einem Mess- bzw. Untersuchungszeitraum von 27 Monaten vor.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die morpho-syntaktischen Fähigkeiten, bei der Betrachtung der Gesamtgruppe, bei den CI-Kindern deutlich langsamer entwickelten.
Anzumerken ist es, dass die Gruppe allerdings eine hohe individuelle Variabilität aufzeigt, wobei die Mehrheit der erkrankten Kinder vergleichbare Fortschritte machten als die gesunden Kinder.
Bezüglich des Wortschatzerwerbs zeigen sich signifikante Unterschiede bei den Nomen und Verben.

Im Diskussionsteil wird thematisiert, auf was sich diese Ergebnisse zurückführen lassen und in diesem Rahmen, ob die „sensible Phase“ die frühe Sprachentwicklung eine bedeutende Rolle spielt.

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Quelle: scholar.google.de

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