Sprache bei Demenz

Fachartikel

In diesem Fachartikel geht es um kognitive Einschränkungen im Rahmen einer Demenz, die Einfluss auf die Kommunikationsfähigkeit nehmen. Eine schnelle Differenzialdiagnostik ist nötig, da sich die unterschiedlichen Demenzformen in ihren sprachlichen Symptomen vor Allem im Frühstadium differenzieren. Die Bestimmung der Demnzform ist essentiell, um eine effiziente und passgenaue Sprachtherapie, aber auch andere Maßnahmen, in die Wege zu leiten.

Die logopädische Intervention verfolgt das Ziel, die Kommunikationsleistungen zu (re-) aktivieren und zu erhalten. Außerdem steht die Beratung und die Anleitung der Bezugspersonen bzw. des Umfeldes im Fokus. Hauptziel ist es, dass die Kommunikation beider Seiten weiterhin ein positives Erlebnis ist, welche die Lebensqualität erhält bzw. wieder steigert.

Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass therapeutischer Nihilismus fehl am Platz sei. Es ginge vorwiegend darum, dass die Auswirkungen der Erkrankung so gering wie möglich gehalten werden und die Lebensqualität nicht dermaßen eingeschränkt wird. Logopädie ergibt bei demenzieller Erkrankung Sinn (für den Patienten selbst und für die Angehörigen), wobei die Differenzialdiagnostik als Voraussetzung für eine effektive Therapie gilt.

 

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Quelle: http://www.thieme-connect.de

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