Rezension: Neurofunktionstherapie in der Praxis (NF!T) – Die Zunge hat keine Ohren von Elke Rogge

Neurofunktionstherapie in der Praxis (NF!T)  – Die Zunge hat keine Ohren von Elke Rogge

(Borgmann Verlag modernes lernen, Dortmund)

 

Zielgruppe

Logopäden und Sprachheilpädagogen

 

Preis- / Leistungsverhältnis

24,95 € für 224 Seiten & 120 farbige Abbildungen

 

Zusammenfassung

In dem Buch geht es um eine Methode, zur Therapie von Artikulationsstörungen, verlegte Nasenatmung, chronische Infekte der Nasennebenhöhlen, Hypersalivation, Sauggewohnheiten, Nägelkauen, Zähneknirschen, persistierender Beiß-und Würgreflex, Septumdeviation, Nahrungsaufnahmestörung, fehlende Blickgerichtetheit, Veluminsuffizienz, inkompetente Lippen-Recurrensparese, Fazialisparese, Unterstützung einer KFO Behandlung in der Logopädie, Vermeidung von Rezidiven nach einer KFO Maßnahme.

 

Materialbeschaffenheit

Ringbuch

 

Aufbau des Buches

  • Inhaltverzeichnis
  • Einführung in Anatomie und Physiologie
  • Erläuterung des Therapiekonzeptes
  • Anamnese und Diagnostik
  • Therapieplanung
  • Therapiedurchführung

 

Anwendbarkeit in der Logopädie

  • Myofunktionellen Therapie
  • Saug- und Fütterstörungen
  • Dysphagietherapie
  • Therapie von Fazialisparesen
  • Therapie von Recurrensparesen
  • Veluminsuffzienz

 

Fazit

Pro Contra
  • Ausführliche Darstellung der Anatomie und Physiologie
  • Wortwahl einfach, wenig Fachsprache
  • Falldarstellungen zum besseren Verständnis des Ziels der Therapie in der Logopädie
  • Beispiele zum Übungsaufbau
  • Vorstellung des benötigten Materials
  • Für alle Altersgruppen geeignet
  • Als Komplettprogramm oder auch in Teilbereichen anwendbar
  • Ohne sprachliche Anweisungen
  • nur über Nachahmung durchführbar
  • Viele Fotografien von Patienten und Material und zur korrekten Durchführung der Behandlung in der Logopädie
  • Benötigtes Material kostengünstig, da viele Materialien aus Alltagsgegenständen hergestellt werden können
  • Eigenständiges Training des Patienten ist für einen Erfolg nicht erforderlich

 

  • Viele bekannte Therapiemethoden werden als neue Methodik dargestellt
  • Durch viele Fall- und Erfahrungsbeispiele gerät die Übermittlung des Fachinhaltes in den Hintergrund
  • Fragliche Erfolge ohne Mitarbeit des Patienten
  • Die Zielgruppe der Therapie ist in ihren Behandlungsabläufen sehr heterogen, fragliches Profitieren gleichermaßen
  • Sehr großes Vertrauensverhältnis zwischen Therapeut und Patient notwendig da der Patient passiv bleibt und der Therapeut im orofazialen Bereich ohne Sichtmöglichkeit des Patienten mittels eines Spiegels manipuliert.
  • Die Verantwortung der Therapie und des Erfolgs durch Passivität des Patienten wird an den Therapeuten abgegeben
  • Immer wiederkehrende Therapieinhalte können schnell eintönig werden

Diese Rezension gibt lediglich die redaktionelle Meinung unseres Teams wieder.

Diese Rezension wurde erstellt von Elina Linde.

 

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