Akzeptanz des AnyBook Readers in der Aphasietherapie

Facharbeit

Mit der Einführung der ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health) in die Sprachtherapie steht nicht mehr die einfache Behandlung der Symptome, sondern die Partizipation des Patienten zurück in seinen Alltag, im Vordergrund einer logopädischen Therapie (Grötzbach, 2009). Das bedeutet, dass sowohl Therapieinhalte wie auch -ziele und der Weg dorthin so geplant werden müssen, dass der Patient bestmöglich in sein alltägliches Leben zurückfindet. Um dies zu gewährleisten, wird der Patient in den Therapieprozess mit einbezogen.  Dies gilt auch für die Planung und Umsetzung einer Aphasietherapie.

Ein Aphasiepatient ist in seiner sprachlichen Kompetenz beeinträchtigt, was sich in den meisten Fällen auch in seinem Alltag wiederspiegelt. „Menschen mit Aphasie sind in ihrer kommunikativen Selbstständigkeit stark gefordert. Sie erfahren in ihrem alltäglichen Handeln und im sozialen Leben immer wieder Handicaps, sei es im häuslichen oder beruflichen Umfeld oder in ihren Freizeitaktivitäten“ (Lamprecht, 2007). Es gilt also, eine logopädische Therapie zu konzipieren, in der der Patient seine Ziele so ausrichtet, dass er an für ihn relevanten, sprachgebunden Alltagsaktivitäten teilnehmen kann. „Damit ist […] eine Aphasietherapie nur dann effektiv, wenn ein Betroffener (wieder) an den sozialen Rollen teilnehmen kann, die für ihn wichtig sind“ (Grötzbach, 2009)

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Quelle: han.surfsharekit.nl

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